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Umwelt und Nachhaltigkeit

Klimademos, Energiewende, Biomärkte – Nachhaltigkeit und Ökologie halten immer mehr Einzug in unseren Alltag. Immer mehr werden wir geprägt von diesen Themen, sei dies in persönlichen Kaufentscheiden, gesellschaftlichen Werten oder als Unternehmensstrategie. Auch für die CSV ist der Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlage und der entsprechende Schutz der Umwelt zentral. Wir müssen uns wieder bewusst werden, dass wir nur über diese eine Erde verfügen und es unsere Aufgabe ist, auch unseren nachfolgenden Generationen ein lebenswertes Zuhause zu bieten.

Heute konsumieren wir mehr, als wir aus unseren erneuerbaren Quellen bereitstellen können. Darum müssen wir jetzt handeln. Umweltschutz heisst für uns aber nicht nur Verbote, sondern auch die wirtschaftlichen Chancen nutzen. Die Nachfrage nach ökologischen Technologien steigt rasant, nutzen wir also unsere Innovationskraft für Umwelt und Wirtschaft.

 

Hier müssen wir anpacken:

CO2-Ausstoss reduzieren! Die Reduktion des CO2-Ausstosses hat grösste Priorität. Die in Paris verabschiedeten Klimaziele sind für uns daher schnell zu erreichen. Die Reduktion soll dabei primär durch Massnahmen in Inland erfolgen, sowie auch durch Schweizer  Unternehmen im Ausland. Reduktionen im Ausland machen dann Sinn, wenn sie zu zusätzlichen Reduktionen in den entsprechenden Ländern führen, günstiger zu realisieren sind als im Inland und/oder Produktionsprozesse von Schweizer Firmen betreffen.

Gebäude sanieren! Über ein Viertel des Energiebedarfs der Schweiz wird für Gebäude benötigt. Gerade Bauten aus den 70er und 80er Jahren entsprechen nicht mehr den heutigen Umweltstandards. Es gilt deshalb im Rahmen des Gebäudeprogrammes Sanierungen, Neu-, Um-, und Ersatzbauten zu unterstützen. Das Gebäudeprogramm muss mindestens bis 2030 verlängert werden.

Um den Boden sorgen! Der Boden der Schweiz ist begrenzt und verschiedenste Bedürfnisse wie Bau, Landwirtschaft aber auch Freizeit und Erholung finden darauf statt. Es gilt darum sorgsam und nachhaltig damit umzugehen. Wir brauchen verdichtetes Bauen nach innen und den Schutz und Erhalt von Artenvielfalt und Fruchtfolgeflächen gegen aussen.

Erneuerbare Energien nutzen! Noch immer ist der Energieverbrauch aus Atomkraftwerken in der Schweiz zu hoch. Es gilt endlich auf erneuerbare Energien wie Wind, Wasser und Sonne umzustellen.

Saubere Luft! Durch den zunehmenden Verkehr sind wir immer mehr mit Feinstaub und Luftbelastungen konfrontiert. Durch den konsequenten Einsatz schadstoffarmer Fahrzeuge und neuer Filtertechnologien müssen wir es schaffen, die Luftqualität für unsere Bevölkerung zu verbessern. Wir fordern strenge Vorschriften für die Fahrzeugimporteure.

Unser Trinkwasser schützen! Die Schweiz gilt als Wasserschloss Europas und diesen Vorteil gilt es zu nutzen. Die Vermeidung von Gewässerverschmutzung ist unser zentrales Anliegen, um die hohe Qualität des Trinkwassers auch zukünftig sicherzustellen. Die Landwirtschaft, aber auch Private und die öffentliche Hand müssen dringend den Einsatz von Pestiziden und von Nitrat ins Grundwasser verringern.

Energieeffizient leben! Mit der Energiestrategie 2050 wurde eine wichtige Grundlage für die Zukunft geschaffen. Nun gilt es diese zügig umzusetzen. Wir befürworten Massnahmen, die eine Umstellung auf nachhaltige Energien vollziehen oder die Energieeffizienz langfristig steigern.

Weg von der Wegwerfgesellschaft! Die Schweiz ist ein Vorzeigeland, wenn es um PET-Recycling geht. Doch zukünftig wird dies allein nicht mehr reichen. Wir müssen die politischen Rahmenbedingungen schaffen, dass Wertstoffkreisläufe in fast allen Bereichen unseres Lebens Einzug halten, und wir so aus Abfall wieder etwas Neues erstellen können.

Food-Waste gilt es zu verhindern! Tonnen von Lebensmitteln werden täglich in der Schweiz weggeworfen. Es darf nicht sein, dass aufgrund von Aussehen oder Verpackungsvorschriften Lebensmittel weggeworfen werden. Hier braucht es dringend gesetzliche Anpassungen.

Plastikverbrauch reduzieren! Über 90 Kilogramm Plastik verbraucht jeder Schweizer pro Jahr. Dies stellt eine grosse Herausforderung für die Umwelt dar. Vieles ist in der Schweiz jedoch von Gesetzes wegen unnötig verpackt. Gleichzeitig fehlen wirtschaftliche Anreize, um auf Plastik zu verzichten. Sammlung und Wiederverwertung in der Schweiz müssen gefördert werden, um letztlich zu verhindern, dass Schweizer Plastik im Meer landet.

Forschung unterstützen! Mit den eidgenössischen Hochschulen in Zürich und Lausanne hat die Schweiz zwei Spitzeninstitute, welche aktiv in den Bereichen der Klimatechnologien forschen. Diese Forschungsprojekte gilt es aktiv zu unterstützen, denn sie bringen einen ökologischen und ökonomischen Vorteil für die Schweiz.

Lärm und Licht belastet! Die Natur und Umwelt sind nicht nur der unsauberen Luft ausgesetzt, sondern auch einer zunehmenden Belastung durch Lärm und Licht. Dies beeinflusst die Gesundheit der Menschen, aber auch jene von Tieren und Pflanzen. Wir setzen uns dafür ein, dass die ständige und krankmachende Reizstimulation durch Licht und Lärm verringert wird.

Biodiversität schützen! Die Artenvielfalt in der Schweiz ist in den vergangenen Jahren stark zurück gegangen. Um die Artenvielfalt im Land zu erhalten, braucht es eine bessere Zusammenarbeit zwischen Land- und Forstwirtschaft gemeinsam mit dem Tourismus, der Regionalentwicklung sowie der Verkehrs- und Infrastrukturplanung.

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